Geschichte

Pétanque gehört zu einer Gruppe von Spielen, von denen einige französische
Boule-Spiele, das italienische Boccia und das britische Bowls heute am
bekanntesten und verbreitesten sind. Im 19. Jahrhundert waren Spiele dieser
Art in Italien, Großbritannien und Frankreich als Volkssportarten mit
regional unterschiedlicher Beliebtheit und mit lokal variierenden Regeln
anzutreffen. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts begannen sie dann,
größere Bedeutung zu gewinnen. Das äußerte sich im Austragen von
Wettbewerben, in der Gründung von Clubs und Verbänden sowie insbesondere in
der Vereinbarung überregional verbindlicher Regeln.
Auch in
Deutschland ist dieser Sport nun schon seit Jahren sehr beliebt.
Aktivität bei der OG Eschweiler
Die
Fachgruppe Boule bei den Naturfreunden Eschweiler e.V. wurde im Jahre 1994
gegründet. Der Leiter der Ortsgruppe, Leo Gehlen, der mit seinem Wohnmobil
fast ganz Frankreich bereist hat, brachte diesen französischen Volkssport
mit an die Inde. Daraus entwickelte sich schnell eine interessierte Gruppe
von 12 bis 15 Personen. Sogar eine Freundschaft mit dem Bouleclub "Jean Zay"
aus der Eschweiler Partnerstadt Wattrelos ist daraus entstanden. Mit einer Abordnung des Boule-Clubs „Jean-Zay“ wurde
der Bouleplatz hinter der Grillhütte in Dürwiß am 30. April 1994 eröffnet.
Im Laufe der Zeit haben die Naturfreunde Eschweiler viele Turniere auf Ihrem
Bouleplatz durchgeführt. Seit diesem Tag ist die Freude an dem Spiel mit dem Eisenkugeln bei den Naturfreunden Eschweiler voll
entbrannt. Es finden jedes Jahr 3 Turniere statt: das traditionelle
Eröffnungsturnier, die offene Eschweiler Stadtmeisterschaft und die
Vereinsmeisterschaft.
Mit der Zeit wuchs diese
Gruppe der aktiven Spieler auf über 30, die vom Fachgruppenleiter Hans
Köhler
02403-66400, seiner Frau Angelika sowie seinem Stellvertreter Hans-Peter Janshen
02403-21934
betreut werden. So konnten für die Naturfreunde Eschweiler immer neue
Mitglieder gewonnen werden, die selbstverständlich auch an anderen
Aktivitäten der Ortsgruppe teilnehmen.
Spieler, Mannschaften und Rollenverhältnisse
Von
Boule (Pétanque) wird niemand enttäuscht. Mit seinen leicht erlernbaren
Grundregeln kann es ein geselliger Freizeitspaß sein, auch für unerfahrene
Spielerinnen und Spieler, die nur gelegentlich zu den Kugeln greifen.
Als
spannendes Wettkampfspiel (Pétanque) verlangt es dagegen
Konzentrationsfähigkeit sowie gute Kondition und setzt viel Übung voraus. Es
ist populär, weil es viele Motive anspricht und für Teilnehmer mit
unterschiedlichen Graden des Könnens und der Übung immer abwechslungsreich
und reizvoll bleibt.
Die
Mindestanforderungen sind gering: Man muss über die Kraft verfügen, eine
etwa 700 Gramm schwere Kugel über eine Strecke von sechs bis zehn Metern zu
werfen oder zu rollen. Für Kinder ab etwa sieben Jahren und für Erwachsene
also kein Problem. Nur aller schwerste Formen der Körperbehinderung
schließen ein Mitmachen aus. Für junge Spieler sehen die Regeln kürzere
Distanzen vor, für Behinderte angemessene Erleichterungen, wie z. B.
Aufstützen mit der Hand.
In der Praxis findet
Pétanque bei Männern und Frauen ein unterschiedliches Interesse. In der
Vergangenheit war es wie verwandte Spiel (vielleicht mit Ausnahme von Bowls)
fast
ausschließlich ein Betätigungsfeld für Männer. Doch scheint sich das
gegenwärtig deutlich zu ändern. Waren in Frankreich 1975 nur drei Prozent
der Lizenzen an Frauen ausgegeben, so hatte sich die Zahl 1984 auf acht
erhöht, im Elsas sogar auf vierzehn. In Deutschland können bei Wettbewerben
noch höhere Teilnahmequoten für Frauen beobachtet werden. An den 1985 in
Frankfurt ausgetragenen Deutschen Meisterschaften hatten sich bei insgesamt
345 Teilnehmern 55 Frauen gemeldet, also sechzehn Prozent. Das tatsächliche
Interesse am Spiel liegt wohl noch deutlich darüber, z. B. hat der
Frankfurter Pétanque-Club 16 weibliche Mitglieder bei 70 insgesamt.
Die
ersten deutschen Spieler sahen in dem Spiel häufig den Ausdruck einer
geselligen und unkomplizierten, gallischen oder gar südfranzösischen
Lebensart, dem "savoir-vivre", von den sie auch zu Hause ein Stück für
sich verwirklichen wollten. Inzwischen haben sich mit zunehmender
Verbreitung neue Mitspieler gefunden, die mehr den Reiz des Spiels selbst
als seine Herkunft im Auge haben. Zugleich hat der Gebrauch der
französischen Fachausdrücke stark nachgelassen
Artikel zur Bouleplatzvergrößerung:
Endlich und rechtzeitig
zur Stadtmeisterschaft 2007 konnten die Naturfreunde Eschweiler e.V. die
Einweihung eines neuen Bouleplatzes mit zwei neuen Bahnen feiern.

So trafen sich die
Naturfreunde an einem sonnigen Tag, zu einem kleinen Umtrunk und der
Fachwart Hans Köhler konnte dazu den Vorsitzenden der Naturfreunde, Leo
Gehlen, sowie viele Boulespielder begrüßen. Er bedankte sich bei den
fleißigen, freiwilligen Helfern, die viele Stunden ihrer Freizeit für diese
Projekt geopfert haben. Er blickte dazu noch einmal zurück auf die letzten
13 Jahre, als man den ersten, großen Platz zusammen mit den Freunden vom
Bouleclub Jean Zay aus Wattrelos eröffnet hat. Seitdem ist die Gruppe der
Boulespieler stetig angewachsen, die Turniere der Naturfreunde über die
Grenzen hinaus sehr beliebt. Außerdem hob er hervor, dass die Geselligkeit
an erster Stelle steht und jeder, der Interesse an diesem Sport hat, der
für jung und alt geeignet ist, recht herzlich willkommen ist. Er übergab
dann das Wort an den Vorsitzenden, Leo Gehlen, der sich auch zuerst einmal
bei allen bedankte, die dazu beigetragen haben, dass diese neuen Plätze nun
eröffnet werden können, weiterhin bedankte er sich beim Fachwart Hans
Köhler, dass er seit 13 Jahren diese Gruppe leitet und viele neue Mitglieder
durch diesen Sport gewonnen hat, wenn man bedenkt, dass die Einführung
dieses Sports bei den Naturfreunden ja eigentlich nur einer Idee entsprungen
ist, die er selbst aus einem Frankreichurlaub mitgebracht hat. Aus dieser
Idee heraus habe man dann den Bouleplatz errichtet und 1994 mit Freunden aus
Wattrelos eingeweiht, wie Hans Köhler schon erwähnte. Leo Gehlen erwähnte in
diesem Zusammenhang, dass man seitdem über die europäische Freundschaft
nicht nur geredet, sondern durch diesen Sport auch gelebt hat. Wenn auch im
letzten Jahr die Kontakte mit der Partnerschaft etwas eingeschlafen sind, so
haben Hans und Angelika Köhler, die Freunde in Wattrelos zu einem Gespräch
aufgesucht und dadurch die freundschaftlichen Beziehungen wieder in Gang
gesetzt. Auch die Turnier, an denen Gäste aus den Niederlanden, Belgien und
den umliegenden Orten begrüßt werden konnten, tragen zum europäischen
Gedanken bei. Er versäumte es allerdings auch nicht, dem SPD Ortsverein
Dürwiß seinen Dank aus zusprechen, weil sie bereit waren, den Naturfreunden
diesen Platz an der Grillhütte in Dürwiß zur Verfügung zu stellen.
Anschließend warf Leo Gehlen die erste Kugel und eröffnet damit die neuen
Bouleplätze, indem er allen Spielern viel Glück und Freude wünschte.
Das Werfen silberner Eisenkugeln
stärkt die Freundschaft
Ihre Begeisterung für den Boulesport haben die
Naturfreunde Eschweiler schon seit langem entdeckt. Sonntags treffen Sie
sich in Dürwiß an der Grillhütte Blausteinsee zum gemeinsamen spielen.
Die Veranstaltungen sind im
Jahresprogramm zu finden.
Boule: Was macht das
Boule-Spiel so attraktiv?
1. Jeder kann Boule spielen: Mann, Frau,
Kind, ob alt oder jung, ob dick oder dünn, ob
groß oder klein, ob stark oder schwach.
2. Überall, auf jedem Boden, kann gespielt
werden.
„Tabus“: Wiese, tiefer Sand, Asphalt.
3. Minimale Ausrüstung: kostengünstig.
4. Das Spiel verlangt nur geringe
Vorkenntnisse. Schnelle Integrationsmöglichkeiten
für Anfänger und Einsteiger.
5. Boule ist weder eine Ausdauer- noch
Kraftsportart, sondern ein Spiel. Geringer
körperlicher Einsatz, aber: Konzentrationsfähigkeit und ein „gutes“ Auge
sind
erwünscht.
6. Ständiger Wechsel von Spannung und
Entspannung.
7. Offenheit und Kreativität des Spiels.
Immer neue Situationen, kommunikativ
zudem.
Auf den Punkt gebracht:
Eine Kugel in den Dreck werfen kann jeder!
Dabei jedoch dem Nabel (dem Schweinchen) der Boulewelt
so nah wie möglich kommen, dann sich gegen alle Widersacher verteidigen und
liegen bleiben, das ist schon ein Glücksgefühl höchster Güte.
Trainingszeiten: Jeden Montag und Mittwoch 15.00 Uhr (Mai - September)
14.00 Uhr (Oktober - April)
jeden Sonntag
ab 10.00 Uhr, jeweils an der Grillhütte in Dürwiß.
Ein
mal
im Jahr treffen sich die Boulespieler mit Freunden aus der Partnerstadt
Wattrelos (Frankreich) entweder in Eschweiler oder in Wattrelos zum
gemeinsamen Spiel. Es wird großer Wert auf die Zusammenarbeit mit den
Vereinen der Partnerstadt gelegt. Auf diese Weise wurden viele
Freundschaften mit den Menschen aus Wattrelos geschlossen.
Weiterhin findet jährlich eine
offene Stadtmeisterschaft
statt, an der jeder teilnehmen kann, der Lust und Laune hat. Der
Stadtmeister des Jahres 2010 ist
Kai
Willing aus
Bonn-Bad
Godesberg.
Dies ist eine gute Gelegenheit, das Boulespielen den Leuten aus
Eschweiler und der Umgebung näher zu bringen. Ferner ist es auch die
Gelegenheit, die "Naturfreunde Eschweiler" dort vorzustellen.
(Bericht von der Stadtmeisterschaft
2005)
Auch gibt es die jährlichen
Vereinsmeisterschaften. Der
Vereinsmeister des Jahres 2010 ist
Paul
Hövelmann
.

Bilder
zum Schneecaoos

Der
Schnee lag sehr hoch, also wurde geschaufelt und gekehrt
Und dann
trotz hohem Schnee Boule gespielt nach dem Motto - Gespielt wird bei
jedem Wetter

Projektwoche
an der Realschule Patternhof -Boule
Hier ist eine PDF-Datei zum
nachlesen.

Treffen am
Bouleplatz am 2. Juni 2011 zum Christi-Himmelfahrtreibekuchenspaßturnier.


Mit diesen
leckeren Reibekuchen hat uns Herta Spork den ganzen Tage verwöhnt.

Gewonnen hat den
Pokal am Ende Thomas Lessner.


Treffen zum nachgeholten Heiligabendtreffen, das wegen zu hohem Schneefall
ausfiel.

Enthüllt wurde ein
Bouleschild , gestiftet von unserem Boulefreund Hajo