Boule

 

NaturFreunde Deutschlands - Verband für Umweltschutz, sanften Tourismus, Sport und Kultur Ortsgruppe Eschweiler e.V.

Boule (Pétanque)           

                                                                       18.12.2015

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Geschichte

Pétanque gehört zu einer Gruppe von Spielen, von denen einige französische Boule-Spiele, das italienische Boccia und das britische Bowls heute am bekanntesten und verbreitesten sind. Im 19. Jahrhundert waren Spiele dieser Art in Italien, Großbritannien und Frankreich als Volkssportarten mit regional unterschiedlicher Beliebtheit und mit lokal variierenden Regeln anzutreffen. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts begannen sie dann, größere Bedeutung zu gewinnen. Das äußerte sich im Austragen von Wettbewerben, in der Gründung von Clubs und Verbänden sowie insbesondere in der Vereinbarung überregional verbindlicher Regeln.

Auch in Deutschland ist dieser Sport nun schon seit Jahren sehr beliebt.

Aktivität bei der OG Eschweiler

Die Fachgruppe Boule bei den Naturfreunden Eschweiler e.V. wurde im Jahre 1994 gegründet. Der Leiter der Ortsgruppe, Leo Gehlen, der mit seinem Wohnmobil fast ganz Frankreich bereist hat, brachte diesen französischen Volkssport mit an die Inde. Daraus entwickelte sich schnell eine interessierte Gruppe von 12 bis 15 Personen. Sogar eine Freundschaft mit dem Bouleclub "Jean Zay" aus der Eschweiler Partnerstadt Wattrelos ist daraus entstanden. Mit einer Abordnung des Boule-Clubs „Jean-Zay“ wurde der Bouleplatz hinter der Grillhütte in Dürwiß am 30. April 1994 eröffnet. Im Laufe der Zeit haben die Naturfreunde Eschweiler viele Turniere auf Ihrem Bouleplatz durchgeführt. Seit diesem Tag ist die Freude an dem Spiel mit dem Eisenkugeln bei den Naturfreunden Eschweiler voll entbrannt. Es finden jedes Jahr 3 Turniere statt: das traditionelle Eröffnungsturnier, die offene Eschweiler Stadtmeisterschaft und die Vereinsmeisterschaft.

Mit der Zeit wuchs diese Gruppe der aktiven Spieler auf über 30, die von der Fachgruppenleiterin Martina Adrian 7563737, betreut wird. So konnten für die Naturfreunde Eschweiler immer neue Mitglieder gewonnen werden, die selbstverständlich auch an anderen Aktivitäten der Ortsgruppe teilnehmen.

Spieler, Mannschaften und Rollenverhältnisse

Von Boule (Pétanque) wird niemand enttäuscht. Mit seinen leicht erlernbaren Grundregeln kann es ein geselliger Freizeitspaß sein, auch für unerfahrene Spielerinnen und Spieler, die nur gelegentlich zu den Kugeln greifen.

Als spannendes Wettkampfspiel (Pétanque) verlangt es dagegen Konzentrationsfähigkeit sowie gute Kondition und setzt viel Übung voraus. Es ist populär, weil es viele Motive anspricht und für Teilnehmer mit unterschiedlichen Graden des Könnens und der Übung immer abwechslungsreich und reizvoll bleibt.

Die Mindestanforderungen sind gering: Man muss über die Kraft verfügen, eine etwa 700 Gramm schwere Kugel über eine Strecke von sechs bis zehn Metern zu werfen oder zu rollen. Für Kinder ab etwa sieben Jahren und für Erwachsene also kein Problem. Nur aller schwerste Formen der Körperbehinderung schließen ein Mitmachen aus. Für junge Spieler sehen die Regeln kürzere Distanzen vor, für Behinderte angemessene Erleichterungen, wie z. B. Aufstützen mit der Hand.

In der Praxis findet Pétanque bei Männern und Frauen ein unterschiedliches Interesse. In der Vergangenheit war es wie verwandte Spiel (vielleicht mit Ausnahme von Bowls) fast ausschließlich ein Betätigungsfeld für Männer. Doch scheint sich das gegenwärtig deutlich zu ändern. Waren in Frankreich 1975 nur drei Prozent der Lizenzen an Frauen ausgegeben, so hatte sich die Zahl 1984 auf acht erhöht, im Elsas sogar auf vierzehn. In Deutschland können bei Wettbewerben noch höhere Teilnahmequoten für Frauen beobachtet werden. An den 1985 in Frankfurt ausgetragenen Deutschen Meisterschaften hatten sich bei insgesamt 345 Teilnehmern 55 Frauen gemeldet, also sechzehn Prozent. Das tatsächliche Interesse am Spiel liegt wohl noch deutlich darüber, z. B. hat der Frankfurter Pétanque-Club 16 weibliche Mitglieder bei 70 insgesamt.

Die ersten deutschen Spieler sahen in dem Spiel häufig den Ausdruck einer geselligen und unkomplizierten, gallischen oder gar südfranzösischen Lebensart, dem "savoir-vivre", von den sie auch zu Hause ein Stück für sich verwirklichen wollten. Inzwischen haben sich mit zunehmender Verbreitung neue Mitspieler gefunden, die mehr den Reiz des Spiels selbst als seine Herkunft im Auge haben. Zugleich hat der Gebrauch der französischen Fachausdrücke stark nachgelassen.

 aus: "Carreau! Boule spielen & Gewinnen beim Petanque", jetztBuch-Verlag Münster (www.baldbuch.de) von Autor Eberhard "Banga" Kirchhoff

 

Artikel zur Bouleplatzvergrößerung:

Endlich und rechtzeitig zur Stadtmeisterschaft 2007 konnten die Naturfreunde Eschweiler e.V. die Einweihung eines neuen Bouleplatzes mit zwei neuen Bahnen feiern.

So trafen sich die Naturfreunde an einem sonnigen Tag, zu  einem kleinen Umtrunk und der Fachwart Hans Köhler konnte dazu den Vorsitzenden der Naturfreunde, Leo Gehlen, sowie viele Boulespielder begrüßen. Er bedankte sich bei den fleißigen, freiwilligen Helfern, die viele Stunden ihrer Freizeit für diese Projekt geopfert haben. Er blickte dazu noch einmal zurück auf die letzten 13 Jahre, als man den ersten, großen Platz zusammen mit den Freunden vom Bouleclub Jean Zay aus Wattrelos eröffnet hat. Seitdem ist die Gruppe der Boulespieler stetig angewachsen, die Turniere der Naturfreunde über die Grenzen hinaus sehr beliebt.  Außerdem hob er hervor, dass die Geselligkeit an erster Stelle steht  und jeder, der Interesse an diesem Sport hat, der für jung und alt geeignet ist, recht herzlich willkommen ist. Er übergab dann das Wort an den Vorsitzenden, Leo Gehlen, der sich auch zuerst einmal bei allen bedankte, die dazu beigetragen haben, dass diese neuen Plätze nun eröffnet werden können, weiterhin bedankte er sich beim Fachwart  Hans Köhler, dass er seit 13 Jahren diese Gruppe leitet und viele neue Mitglieder durch diesen Sport gewonnen hat, wenn man bedenkt, dass die Einführung dieses Sports bei den Naturfreunden ja eigentlich nur einer Idee entsprungen ist, die er selbst aus einem Frankreichurlaub mitgebracht hat. Aus dieser Idee heraus habe man dann den Bouleplatz errichtet und 1994 mit Freunden aus Wattrelos eingeweiht, wie Hans Köhler schon erwähnte. Leo Gehlen erwähnte in diesem Zusammenhang, dass man seitdem über die europäische Freundschaft nicht nur geredet, sondern  durch diesen Sport auch gelebt hat. Wenn auch im letzten Jahr die Kontakte mit der Partnerschaft etwas eingeschlafen sind, so haben Hans und Angelika Köhler, die Freunde in Wattrelos zu einem Gespräch aufgesucht und dadurch die freundschaftlichen Beziehungen wieder in Gang gesetzt. Auch die Turnier, an denen Gäste aus den Niederlanden, Belgien und den umliegenden Orten begrüßt werden konnten, tragen zum europäischen Gedanken bei. Er  versäumte es allerdings auch nicht, dem SPD Ortsverein Dürwiß seinen Dank aus zusprechen, weil sie bereit waren, den Naturfreunden diesen Platz an der Grillhütte in Dürwiß zur Verfügung zu stellen.  Anschließend warf Leo Gehlen die erste Kugel und eröffnet damit die neuen Bouleplätze, indem er allen Spielern viel Glück und Freude wünschte.

Das Werfen silberner Eisenkugeln stärkt die Freundschaft

Ihre Begeisterung für den Boulesport haben die Naturfreunde Eschweiler schon seit langem entdeckt. Sonntags treffen Sie sich in Dürwiß an der Grillhütte Blausteinsee zum gemeinsamen spielen. Die Veranstaltungen sind im Jahresprogramm zu finden.

Boule: Was macht das Boule-Spiel so attraktiv?

1.             Jeder kann Boule spielen: Mann, Frau, Kind, ob alt oder jung, ob dick oder dünn, ob
                groß oder klein, ob stark oder schwach.

2.             Überall, auf jedem Boden, kann gespielt werden.  
                „Tabus“: Wiese, tiefer Sand, Asphalt.

3.             Minimale Ausrüstung: kostengünstig.

4.             Das Spiel verlangt nur geringe Vorkenntnisse. Schnelle Integrationsmöglichkeiten
                für Anfänger und Einsteiger.

5.             Boule ist weder eine Ausdauer- noch Kraftsportart, sondern ein Spiel. Geringer
                körperlicher Einsatz, aber: Konzentrationsfähigkeit und ein „gutes“ Auge sind
                erwünscht.

6.             Ständiger Wechsel von Spannung und Entspannung.

7.             Offenheit und Kreativität des Spiels. Immer neue Situationen, kommunikativ
                zudem.

Autorennachweis: Boule spielen – Ein französisches Kugelspiel erobert Deutschland, Walter Rau Verlag – Düsseldorf.

 

Auf den Punkt gebracht:

Eine Kugel in den Dreck werfen kann jeder!

Dabei jedoch dem Nabel (dem Schweinchen) der Boulewelt so nah wie möglich kommen, dann sich gegen alle Widersacher verteidigen und liegen bleiben, das ist schon ein Glücksgefühl höchster Güte.

Trainingszeiten: Jeden Montag und Mittwoch 14.00 Uhr

                            jeden Sonntag ab 10.00 Uhr, jeweils an der Grillhütte in Dürwiß.
 

 Einmal im Jahr treffen sich die Boulespieler mit Freunden aus der Partnerstadt Wattrelos (Frankreich) entweder in Eschweiler oder in Wattrelos zum gemeinsamen Spiel. Es wird großer Wert auf die Zusammenarbeit mit den Vereinen der Partnerstadt gelegt. Auf diese Weise wurden viele Freundschaften mit den Menschen aus Wattrelos geschlossen.

Weiterhin findet jährlich eine offene Stadtmeisterschaft statt, an der jeder teilnehmen kann, der Lust und Laune hat. Der Stadtmeister des Jahres 2013 ist Kai Wieling. Dies ist eine gute Gelegenheit, das Boulespielen den Leuten aus Eschweiler und der Umgebung näher zu bringen. Ferner ist es auch die Gelegenheit, die "Naturfreunde Eschweiler" dort vorzustellen. (Bericht von der Stadtmeisterschaft 2005)

Auch gibt es die jährlichen Vereinsmeisterschaften. Der Vereinsmeister des Jahres 2012 ist Hans-Peter Janshen.

Bilder zum Schneecaoos

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 Der Schnee lag sehr hoch, also wurde geschaufelt und gekehrt

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Und dann trotz hohem Schnee Boule gespielt nach dem Motto  -   Gespielt wird bei jedem Wetter  

Projektwoche an der Realschule Patternhof -Boule

Hier ist eine PDF-Datei zum nachlesen.

Treffen am Bouleplatz 2015 zum Christi-Himmelfahrtreibekuchenspaßturnier.  

Bei schönem Wetter trafen sich die Boulespieler der OG Eschweiler zu einem kleinen, aber besonderen vereininternen Turnier, dem Christihimmelfahrts-Reibe­kuchen-Spaßturnier.

Schließlich konnte Manfred Schonauer den begehrten Pokal von Martina Adrian (Fachqruppenleiterin der Boule-Gruppe) in Empfang nehmen. Den zweiten Platz belegte Norbert Buchholz, vor Gaby Stumm.

Wie immer kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Zu den kühlen Getränken wurden die Teilnehmer traditionell von Herta Spork verwöhnt mit ihren beliebten Reibekuchen, die übrigens auch die Namensgeber für dieses Spaßturnier sind.

 

 

 

 

 

 

 

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 Treffen zum nachgeholten Heiligabendtreffen, das wegen zu hohem Schneefall ausfiel.

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Enthüllt wurde ein Bouleschild , gestiftet von unserem Boulefreund Hajo

 

 

 

 

Stand: 18.12.15