NaturFreunde Deutschlands - Verband für Umweltschutz, sanften Tourismus, Sport und Kultur Ortsgruppe Eschweiler e.V.
Wanderung

 

22.07.09

Home 1. Teilabschnitt Blausteinsee - Alsdorf Laurensberg - Vaalserquartier 6. Teilabschnitt von Aachen Hitfeld nach Stolberg bernhardshammer 7. Teilabschnitt von Stolberg-Altstadt nach Dürwiß 5. Teilabschnitt von Vaalserquartier über das Dreiländereck und durch den Aachener Wald nach Hitfeld 2. Teilabschnitt Alsdorf-Herzogenrath Durch Fluß• und Bachaue von Herzogenrath nach Laurensberg

 

 

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auf dem 100 Kilometer Wanderweg der NaturFreunde

6. Teilabschnitt Aachen - Hitfeld - Stolberg - Bernhardshammer         ca. 13 Km (Variante 1) ca. 10 Km (Variante 2)

  Ausgangspunkt der Wanderung ist der kleine Platz vor dem Restaurant "Augustiner Wald" in Hitfeld

Dort befindet sich die AVV-Bushaltestelle "Hitfeld". Es halten die Linien 41; 70 und RVB 166.

Mitwanderer, die mit dem PKW anreisen, können diesen auf der gegenüberliegenden Schützenwiese oder auf der breiten Auffahrt zum daneben liegenden "Camp Hitfeld" parken.

Wir wandern zunächst ein Stück entlang der Hitfelder/ Aachener Straße, die bis zum Bau der parallel verlaufenden Monschauer Straße übrigens neben der Trierer Straße (B 258) die wichtigste Verbindung der Eifelgemeinden zur Stadt Aachen hin war.  

Wir befinden uns auf dem Jakob-Pilgerweg, vorbei an "Camp Hitfeld", das bis vor einigen Jahren den belgischem Militär als Stützpunkt diente und seitdem brach liegt. Neuesten Gerüchten zu Folge, soll hier das neue "Tivoli" für die Alemannia entstehen.

Nach wenigen Metern unterqueren wir die Autobahn A 44, die Anfang der 1960ziger Jahre gebaut wurde.

Nach kurzer Zeit folgen wir der Wegeausschilderung, überqueren die Landstraße nach links und biegen in einen kleinen Weg ein, der schon nach kurzer Zeit breiter wird.

An der Firma Piano Schumacher vorbei fuhrt uns der Weg durch den kleinen Ortsteil "Eich". Hier befindet sich tief unter der Erde der bekannte "Eicher Stollen" über den die Stadt Aachen ein Teil ihres Trinkwassers erhält.

Wir Überqueren die Niederforstbacher Straße und gehen weiter geradeaus durch eine schöne, von Hecken durchzogene Wiesenlandschaft. Links sehen wir die Brander Kirche sowie die Gebäude der "Tuchfabrik Becker" der letzten noch in Betrieb befindlichen Fabrik der traditionsreichen Aachener Tuchindustrie.

Nach kurzer Zeit sehen wir rechterhand eine kleine Kapelle. Wir bleiben auf dem gekennzeichneten Wanderweg und gehen weiter auf Korneliemünster zu. Bald erreichen wir das' Kloster St. Benedikt. Betrieben die Padres bis Anfang der 1970-ziger Jahre hier noch ein Jungeninternat, so dient das Haus heute als Bildungs- und Einkehrstätte.

Nach ca. 1 Stunde erreichen wir bald den historischen Ortskern von Korneliemünster. Auf dem Korneliusmarkt kann man das schöne Panorama der denkmalgeschützten alten Häuser und Kirchen am Besten erfassen.

Variante 1:

An der Reichsabtei vorbei, in der die "Kunstsammlung NRW" Räume für Museumszwecke nutzt und in der immer noch eine Nebenstelle des Bundesarchiv untergebracht ist, geht es über die "lnde" in das "Frankenwäldchen"; von der Einheimischen auch "Klauser-Wäldchen" genannt, weil sich inmitten dieses Wäldchens eine alte "Klause" befindet.

Wir gehen parallel zum Bach bis wir ihn nach ca. 2 km über eine Holzbrücke überqueren. Nach der Brücke gehen wir links an einer Felswand vorbei weiter durch den mit hohen Buchen bewachsenen Wald. Bald ist links die alte "Bilstermühle" zu sehen.

Der Weg endet an einem alten Kalkofen, der an der Bilstermühlen Straße liegt. Dieser folgen wir kurz auf dem Fußweg nach rechts. Nach wenigen Metern geht rechts ein Feldweg in Richtung Krauthausen ab, dem wir bergaufgehend folgen. An einem Bauernhof vorbei erreichen wir die Zehntstraße, die so heißt weil sie zu einem Bauernhof führt, in dem die Bauern früher den Äbten ihren Zehnten abführen mussten.

Wir überqueren die Zehntstraße und gehen weiter, unbemerkt die Stadtgrenze zwischen Aachen und Stolberg überquerend geradeaus auf dem WW Nr. 4 in Richtung Gut Scharzenburg. Kurz bevor wir dieses erreicht haben, gehen wir nach rechts ab auf "Gut Schützheid" zu, dessen Stallungen wir bereits gut erkennen können. Nachdem die Kreisstraße K 14 erreicht ist, gehen wir diese nach links bis zum Knotenpunkt 98 des Kreisradwegenetzes, den wir auf der rechten Straßenseite sehen. Hier überqueren wir die Straße und biegen nach rechts in einen Wanderweg Richtung Büsbach ab, das wir bald links vor uns auf einem Hügel liegen sehen. Ebenso ist im Hintergrund der rot-weißen Mast des Senders Donnerberg zu erkennen.

Variante 2:

Vom Korneliusmarkt folgen wir dem WW Nr. 1, der uns bergauf zum Gallo-römischen Tempel "Varnenum" zunächst durch den Ort bis zur L 12 (Breiniger Straße) führt. Die Tempelanlage wurde Anfang der 1980-ziger Jahre mit wissenschaftlicher Begleitung der RWTH komplett freigelegt und in den jetzigen Zustand versetzt.

Wir bleiben auf dem WW 1 gehen weiter unbemerkt die Stadtgrenze zwischen Aachen und Stolberg überquerend in Richtung Gut Scharzenburg. Kurz bevor wir dieses erreicht haben gehen wir nach rechts ab auf "Gut Schützheid" zu, dessen Stallungen wir bereits gut erkennen können. Nachdem die Kreisstraße K 14 erreicht ist, gehen wir diese nach links bis zum Knotenpunkt 98 des Kreisradwegenetzes, den wir auf der rechten Straßenseite sehen. Hier überqueren wir die Straße und biegen nach rechts in einen Wanderweg Richtung Büsbach, das wir bald links vor uns auf einem Hügel liegen sehen. Ebenso ist im Hintergrund der rot­weißen Mast des Senders Donnerberg zu erkennen.

Wir wandern auf einem asphaltierten Feldweg, der sich am Rande eines breiten Wiesentales befindet und rechts von Hecken gesäumt ist, bis zur K 22, die wir überqueren. Weiter geht es geradeaus.

Nach ca. 2 Stunden Gesamtwanderzeit sehen wir vor uns links einen hohen Fabrikschlot am Horizont. Dies ist das erste Zeichen der traditionsreichen Stolberger Metallindustrie. Zur Linken grüßt in der Ferne noch einmal der Brander Kirchturm. Wir befinden uns jetzt auf dem so genannten ,,Jubiläumsweg", den wir weiter in Richtung "Gut Hassenberg" gehen. Hier hat der "Reiterverein Stolberg-Büsbach" seinen Sitz.

Dies war übrigens im Herbst 1944 ein heftig umkämpftes Gebiet. Ein Trupp der SS hatte sich im' später abgerissenen Kirchturm in Büsbach verschanzt und von dort aus die von Korneliemünster - Breinig vorrückenden US- Truppen wochenlang mit Sperrfeuer belegt. Dies trug zur Verlängerung des Kriegselendes bei und forderte zahlreiche Tote.

Kurz hinter dem Gebäude des Reitervereins erreichen wir das Naturschutzgebiet "Brockenberg" einem ehemaligen Dolomit-Steinbruch. Wir durchwandern das Gebiet über den WW 1 in Richtung Vicht talabwärts. Rechts und links vom Weg liegen die Stein­"Brocken" die dem Gebiet wohl seinen Namen gaben.

Nach einer weiteren halben Stunde der Gesamtwanderzeit sehen wir rechts ein allein stehendes Haus. Vor uns taucht ein blaues Fabrikgebäude und weitere Schlote am Horizont auf - unübersehbare Zeichen, dass wir uns allmählich einer durch die Metallindustrie geprägten Landschaft nähern.

Wir gehen den asphaltierten Weg weiter bergab. Zur Linken sehen wir ein Wasserwerk. Der Weg macht hier eine scharfe Rechts-Linkskurve. Zur Rechten sehen wir am Ende des Weges das Schotterwerk der Fa. BSR. Vor dem Verwaltungsgebäude liegen große schwere LKW­Reifen als Parkhemmnis.

Wir gehen aber nach links unserem Zielpunkt zu. Dabei unterqueren wir den alten Viadukt der Vennbahntrasse, die bis nach Belgien führt. Die schweren Kriegszerstörungen an der Brücke sowie die notdürftige Nachkriegsreparatur sind am Bauwerk gut zu erkennen. Wir erreichen bald den Ortsteil Bernhardshammer. Gegenüber dem Haus Nr. 59 geht ein kleiner Weg über den Vichtbach hinweg. Dann sind wir auch schon an der AVV-Haltestelle Bernhardshammer an der L 238. Hier verkehren die Linien 1; 61. Im 20-minütigen Abstand fahren Busse in Richtung Mühlener Bf, von wo aus die Euregio-Bahn zu erreichen ist. Mit der Linie 1 kommt man in die Stadt Aachen mit Endpunkt Hauptbahnhof.

Gesamtwanderzeit:        2,5 - 3 Stunden

Verpflegungsstationen:  In der Gaststätte Augustiner Wald kann wer möchte zu Beginn etwas trinken oder essen.

                                       Auf dem Korneliusmarkt oder beim Varnenum bietet sich eine Zwischenpause an.

                                       Den Schlusskaffee oder Tee kann man auf dem kleinen Platz vor dem o.a. Haus Nr. 59 einnehmen.

 

Wer sind die NaturFreunde?

   

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Stand: 07.10.07