
Erleben
Entdecken Erholen in unserer Region
auf dem
100
Kilometer
Wanderweg der NaturFreunde
6. Teilabschnitt
Aachen
- Hitfeld - Stolberg - Bernhardshammer
ca.
13 Km (Variante 1) ca. 10 Km (Variante 2)
Ausgangspunkt der Wanderung ist der kleine Platz vor
dem Restaurant "Augustiner Wald" in Hitfeld
Dort befindet sich die
AVV-Bushaltestelle "Hitfeld". Es halten die Linien 41; 70 und
RVB 166.
Mitwanderer, die mit
dem PKW anreisen, können diesen auf der gegenüberliegenden
Schützenwiese oder auf der breiten Auffahrt zum daneben liegenden
"Camp Hitfeld" parken.
Wir wandern zunächst ein Stück entlang der
Hitfelder/ Aachener Straße, die bis zum Bau der parallel verlaufenden
Monschauer Straße übrigens neben der Trierer Straße (B 258) die
wichtigste Verbindung der Eifelgemeinden zur Stadt
Aachen hin war.
Wir befinden uns auf dem Jakob-Pilgerweg,
vorbei an "Camp Hitfeld", das bis vor
einigen Jahren den belgischem Militär als Stützpunkt diente und
seitdem brach liegt. Neuesten Gerüchten zu Folge, soll hier das neue
"Tivoli" für die Alemannia entstehen.
Nach wenigen Metern
unterqueren wir die Autobahn A 44, die
Anfang der 1960ziger Jahre gebaut wurde.
Nach kurzer Zeit folgen
wir der Wegeausschilderung, überqueren die Landstraße nach links und
biegen in einen kleinen Weg ein, der schon nach kurzer Zeit
breiter wird.
An der Firma Piano
Schumacher vorbei fuhrt uns der Weg durch den kleinen Ortsteil
"Eich". Hier befindet sich tief unter der Erde
der bekannte "Eicher Stollen" über den die Stadt Aachen ein Teil ihres
Trinkwassers erhält.
Wir Überqueren
die Niederforstbacher Straße und gehen weiter geradeaus durch
eine schöne, von Hecken durchzogene Wiesenlandschaft. Links sehen wir
die Brander Kirche sowie die Gebäude der
"Tuchfabrik Becker" der letzten noch in
Betrieb befindlichen Fabrik der traditionsreichen Aachener Tuchindustrie.
Nach kurzer Zeit sehen
wir rechterhand eine kleine Kapelle. Wir
bleiben auf dem gekennzeichneten Wanderweg und gehen weiter auf
Korneliemünster zu. Bald erreichen wir
das'
Kloster St. Benedikt. Betrieben die Padres bis Anfang der
1970-ziger Jahre hier noch ein Jungeninternat, so dient das Haus heute als
Bildungs- und Einkehrstätte.
Nach ca. 1 Stunde
erreichen wir bald den historischen Ortskern von
Korneliemünster. Auf dem Korneliusmarkt
kann man das schöne Panorama der denkmalgeschützten
alten Häuser und Kirchen am Besten erfassen.
Variante 1:
An der
Reichsabtei vorbei, in der die
"Kunstsammlung NRW" Räume für
Museumszwecke nutzt und in der immer noch eine
Nebenstelle des Bundesarchiv untergebracht ist, geht es über die
"lnde" in das "Frankenwäldchen";
von der Einheimischen auch "Klauser-Wäldchen"
genannt, weil sich inmitten dieses Wäldchens eine alte
"Klause" befindet.
Wir gehen parallel
zum Bach bis wir ihn nach ca. 2 km über eine Holzbrücke
überqueren. Nach der Brücke gehen wir links an einer Felswand
vorbei weiter durch den mit hohen Buchen bewachsenen Wald. Bald ist
links die alte "Bilstermühle" zu sehen.
Der Weg endet an einem
alten Kalkofen, der an der
Bilstermühlen Straße liegt. Dieser folgen wir kurz auf dem Fußweg
nach rechts. Nach wenigen Metern geht rechts ein Feldweg
in Richtung Krauthausen ab, dem wir bergaufgehend folgen. An
einem Bauernhof vorbei erreichen wir die Zehntstraße, die so
heißt weil sie zu einem Bauernhof führt, in dem die Bauern früher den Äbten
ihren Zehnten abführen mussten.
Wir überqueren
die Zehntstraße und gehen weiter, unbemerkt die Stadtgrenze
zwischen Aachen und Stolberg überquerend geradeaus auf dem WW Nr. 4
in Richtung Gut Scharzenburg. Kurz bevor
wir dieses erreicht haben, gehen wir nach rechts ab auf
"Gut Schützheid" zu, dessen Stallungen
wir bereits gut erkennen können. Nachdem die Kreisstraße K 14
erreicht ist, gehen wir diese nach links bis zum Knotenpunkt 98
des Kreisradwegenetzes, den wir auf der rechten Straßenseite
sehen. Hier überqueren wir die Straße und biegen nach rechts
in einen Wanderweg Richtung Büsbach ab, das wir bald links vor uns
auf einem Hügel liegen sehen. Ebenso ist im Hintergrund der rot-weißen
Mast des Senders Donnerberg zu erkennen.
Variante 2:
Vom Korneliusmarkt
folgen wir dem WW Nr. 1, der uns bergauf zum
Gallo-römischen Tempel "Varnenum" zunächst durch den Ort
bis zur L 12 (Breiniger Straße) führt. Die
Tempelanlage wurde Anfang der 1980-ziger Jahre mit wissenschaftlicher
Begleitung der RWTH komplett freigelegt und in den jetzigen Zustand
versetzt.
Wir bleiben auf dem
WW 1 gehen weiter unbemerkt die Stadtgrenze zwischen Aachen und Stolberg
überquerend in Richtung Gut Scharzenburg.
Kurz bevor wir dieses erreicht haben gehen wir nach rechts ab auf
"Gut Schützheid" zu, dessen Stallungen
wir bereits gut erkennen können. Nachdem die Kreisstraße K 14
erreicht ist, gehen wir diese nach links bis zum Knotenpunkt 98
des Kreisradwegenetzes, den wir auf der rechten Straßenseite sehen.
Hier überqueren wir die Straße und biegen nach rechts in einen
Wanderweg Richtung Büsbach, das wir bald links vor uns auf einem
Hügel liegen sehen. Ebenso ist im Hintergrund der rotweißen
Mast des Senders Donnerberg zu erkennen.
Wir wandern auf einem
asphaltierten Feldweg, der sich am Rande eines breiten Wiesentales
befindet und rechts von Hecken gesäumt ist, bis zur K 22, die wir
überqueren. Weiter geht es geradeaus.
Nach ca. 2 Stunden
Gesamtwanderzeit sehen wir vor uns links einen hohen
Fabrikschlot am Horizont. Dies ist das
erste Zeichen der traditionsreichen Stolberger
Metallindustrie. Zur Linken grüßt in der Ferne noch einmal der
Brander Kirchturm. Wir befinden uns
jetzt auf dem so genannten ,,Jubiläumsweg", den wir weiter in
Richtung "Gut Hassenberg" gehen. Hier
hat der "Reiterverein Stolberg-Büsbach"
seinen Sitz.
Dies war übrigens im
Herbst 1944 ein heftig umkämpftes Gebiet. Ein Trupp der SS hatte sich im'
später abgerissenen Kirchturm in Büsbach verschanzt und von dort aus die von
Korneliemünster - Breinig vorrückenden US- Truppen wochenlang mit Sperrfeuer
belegt. Dies trug zur Verlängerung des Kriegselendes bei und forderte
zahlreiche Tote.
Kurz hinter dem Gebäude
des Reitervereins erreichen wir das
Naturschutzgebiet "Brockenberg" einem ehemaligen
Dolomit-Steinbruch. Wir durchwandern das
Gebiet über den WW 1 in Richtung Vicht talabwärts. Rechts und
links vom Weg liegen die Stein"Brocken"
die dem Gebiet wohl seinen Namen gaben.
Nach einer weiteren
halben Stunde der Gesamtwanderzeit sehen wir rechts ein allein stehendes
Haus. Vor uns taucht ein blaues Fabrikgebäude
und weitere Schlote am Horizont auf - unübersehbare Zeichen, dass wir uns
allmählich einer durch die Metallindustrie geprägten Landschaft nähern.
Wir gehen den
asphaltierten Weg weiter bergab. Zur Linken sehen wir ein
Wasserwerk. Der Weg macht hier eine
scharfe Rechts-Linkskurve. Zur Rechten sehen wir am Ende des Weges
das Schotterwerk der Fa. BSR. Vor dem
Verwaltungsgebäude liegen große schwere LKWReifen als Parkhemmnis.
Wir gehen aber nach
links unserem Zielpunkt zu. Dabei unterqueren wir den alten
Viadukt der Vennbahntrasse, die bis nach
Belgien führt. Die schweren Kriegszerstörungen an der
Brücke sowie die
notdürftige Nachkriegsreparatur sind am Bauwerk gut zu erkennen. Wir
erreichen bald den Ortsteil Bernhardshammer. Gegenüber dem Haus
Nr. 59 geht ein kleiner Weg über den Vichtbach hinweg.
Dann sind wir auch schon an der AVV-Haltestelle Bernhardshammer an
der L 238. Hier verkehren die Linien 1; 61. Im 20-minütigen
Abstand fahren Busse in Richtung Mühlener Bf, von wo aus die
Euregio-Bahn zu erreichen ist. Mit der Linie 1 kommt man in die
Stadt Aachen mit Endpunkt Hauptbahnhof.
Gesamtwanderzeit:
2,5 - 3 Stunden
Verpflegungsstationen:
In der Gaststätte Augustiner Wald kann wer
möchte zu Beginn etwas trinken oder essen.
Auf dem Korneliusmarkt oder beim Varnenum bietet sich eine Zwischenpause an.
Den Schlusskaffee oder Tee kann man auf dem kleinen Platz vor dem o.a. Haus
Nr. 59 einnehmen.
Wer sind
die NaturFreunde?